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Suchbegriff: Branchentrends und Analysen

Die Europäische Union und Australien führen Verhandlungen über Lebensmittelimporte, während sie auf den Abschluss eines Handelsabkommens hinarbeiten. Der Artikel der Financial Times konzentriert sich neben den Handelsnachrichten vor allem auf Abonnementangebote für ihre digitalen und gedruckten Dienste.
Behörden fungieren als stabilisierende Kraft auf dem schwierigen deutschen Büroimmobilienmarkt und mieten jährlich durchschnittlich 332.000 Quadratmeter in den sieben größten Bürostandorten. Die öffentliche Verwaltung macht 6 bis 14 % des gesamten Flächenumsatzes in Großstädten aus und ist für die größten Einzelvermietungen verantwortlich. Der Sektor hat seine Nachfrage nach hochwertigen Büroflächen deutlich gesteigert, die seit 2020 von 42 % auf 59 % gestiegen ist, angetrieben durch Nachhaltigkeitsanforderungen, Klimaneutralitätsziele und die Notwendigkeit, qualifizierte Arbeitskräfte mit modernen Arbeitsplätzen anzuziehen.
Der deutsche Immobilienfondsanbieter Wertgrund hat die Rücknahmen und Neuanlagen seines Fonds „Wertgrund Wohnselect D” vorübergehend ausgesetzt, um die Abzüge der Anleger in geordneter Weise abzuwickeln. Die offene Immobilienfondsbranche in Deutschland mit einem Volumen von rund 100 Milliarden Euro verzeichnet seit Mitte 2024 erhebliche Abflüsse und hat rund 12 Milliarden Euro verloren. Mit dieser Maßnahme sollen die verbleibenden Anleger geschützt werden, während der Fonds eine Auslastung von 96 % mit stabilen Mieteinnahmen aufweist.
Schweizer Schweinezüchter sind geteilter Meinung über den Einsatz der CRISPR-Geneditierungstechnologie zur Erzeugung von Schweinen ohne Hoden, wodurch die Kastration überflüssig würde. Während einige darin eine Chance zur Verbesserung des Tierschutzes und zur Verringerung des Stresses für Ferkel sehen, lehnen andere die genetische Veränderung von Tieren ab. Die aktuellen Schweizer Vorschriften verbieten genetisch veränderte Tiere in der Landwirtschaft, allerdings gibt es Pläne, die Beschränkungen für Pflanzen zu lockern. Die Debatte spiegelt die allgemeinen Spannungen zwischen technologischer Innovation, Tierschutzbedenken und Verbraucherakzeptanz im Agrarsektor wider.
Schweizer Schweinezüchter sind geteilter Meinung über den Einsatz der CRISPR-Geneditierungstechnologie zur Erzeugung von Schweinen ohne Hoden, wodurch die Kastration überflüssig würde. Während einige Vorteile für das Tierwohl und eine Verringerung der Arbeitsbelastung für die Landwirte sehen, lehnen andere die genetische Veränderung von Tieren ab. In der Schweiz ist die genetische Veränderung derzeit nur zu Forschungszwecken erlaubt, wobei eine mögliche Lockerung für Pflanzen, nicht jedoch für Tiere in Aussicht steht. Die Debatte verdeutlicht die Spannungen zwischen Tierschutzbelangen und ethischen Überlegungen zur Gentechnik.
Der Anteil der OPEC an den Ölimporten Indiens stieg im Dezember auf ein 11-Monats-Hoch, da die Lieferungen aus Russland aufgrund der US-Sanktionen um 22 % auf den niedrigsten Stand seit zwei Jahren zurückgingen. Trotz dieses Rückgangs blieb Russland Indiens größter Lieferant, da indische Staatsunternehmen auf nicht sanktionierte russische Lieferanten umstellten. Diese Verlagerung spiegelt die sich verändernden globalen Ölhandelsmuster wider, wobei sich die russischen Lieferungen stärker in Richtung China verlagern, während die OPEC Marktanteile in Indien gewinnt.
Die Vereinigten Staaten und Taiwan haben ein Handelsabkommen abgeschlossen, das die Einfuhrzölle auf taiwanesische Produkte von 20 % auf 15 % senkt. Im Gegenzug verpflichtet sich Taiwan zu erheblichen Investitionen, darunter die zuvor von TSMC zugesagte Investition in Höhe von 100 Milliarden US-Dollar und Kreditgarantien in Höhe von 250 Milliarden US-Dollar für taiwanesische Unternehmen, die in die US-Halbleiter- und KI-Industrie investieren. Während das Abkommen die Halbleiterproduktion in den USA stärkt und Partnerschaften im Bereich der KI schafft, äußern einige taiwanesische Unternehmen Bedenken hinsichtlich der verbleibenden Auswirkungen der Zölle auf ihre Rentabilität.
Amazon Web Services baut im Rahmen einer Initiative zur Schaffung einer „europäischen souveränen Cloud“ neue Rechenzentren in Brandenburg, um die digitale Abhängigkeit Europas von den USA zu verringern. Das Projekt umfasst Investitionen in Höhe von 7,8 Milliarden Euro und zielt darauf ab, eine Cloud-Infrastruktur zu schaffen, die von Europäern unter europäischer Aufsicht betrieben wird. Experten erkennen zwar an, dass dies die digitale Souveränität verbessert, weisen jedoch darauf hin, dass eine vollständige Unabhängigkeit von den US-Technologiegiganten aufgrund ihrer technologischen und wirtschaftlichen Dominanz nach wie vor unrealistisch ist.
Die Studie des ifo Instituts zeigt, dass die US-Zölle unter Präsident Trump in seiner zweiten Amtszeit der deutschen Wirtschaft erheblich schaden: Die Exporte in die USA sind um fast 25 % eingebrochen, und das Wirtschaftswachstum wurde um 0,3 bis 0,6 Prozentpunkte gedämpft. Besonders betroffen sind deutsche Kernbranchen wie die Automobil-, Maschinenbau- und Pharmaindustrie, obwohl neue Handelsabkommen mit anderen Regionen diese Verluste möglicherweise ausgleichen könnten.
Deutschland hat sein Förderprogramm für Elektrofahrzeuge mit einer Finanzierung von 3,5 Milliarden US-Dollar bis 2029 wieder aufgenommen und damit die für 2023 geplante Streichung rückgängig gemacht. Das Programm bietet je nach Modell und Haushaltseinkommen Anreize zwischen 1.740 und 7.000 US-Dollar pro Fahrzeug und soll die angeschlagene Automobilbranche angesichts der Konkurrenz aus China und der Herausforderungen in der Lieferkette unterstützen. Die Regierung schätzt, dass mit diesen Mitteln in den nächsten drei bis vier Jahren etwa 800.000 Elektrofahrzeuge verkauft werden können. Gleichzeitig weist sie darauf hin, dass Deutschland erfolgreich bei der EU darauf hingewirkt hat, das Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 zu lockern, um Plug-in-Hybride und andere Technologien zuzulassen.

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